Arbeitslos

Oktober 4, 2007

Also seit etwas mehr als einem Monat bin ich jetzt arbeitslos – und fange an, nervös zu werden, jetzt schon. Ist kein schönes Gefühl, arbeitslos zu sein, und noch viel schwieriger ist das berühmte seinen Tag zu strukturieren. Man kann ganz schön versumpfen, wenn man nix zu tun hat. Ich bewege mich zu wenig und dann greift die Angst um so schnell um sich. Scheise, das.

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5 Antworten zu “Arbeitslos”

  1. Anne-Kathrin Sagt:

    Was soll Dir sagen. Ich war schon öfter arbeitslos und dies trotz mehrmaliger Umschulungen, Weiterbildungen usw.. Ich finde es fürchterlich, ohne Aufgabe dahinzudümpeln. Versumpfen kenne ich und versuche, manchmal, es mird abei gurt gehen zu lassen. Aber die Angst im Nacken ist da, was wohl noch kommt oder auch nicht kommt. Arbeitslosigkeit kann man nicht genießen. Erwartest Du kluge Ratschläge, die ich selber nicht einhalten kann und die du wahrscheinlich besser weißt?

  2. angstpalast Sagt:

    Ja, seufz, die guten Ratschläge (zeitstrukturierende Maßnahmen allen voran) kenne ich alle. Ein bisschen kann man es auch genießen – aber das schlägt doch arg schnell um…

  3. Ute Sagt:

    Hi,

    bin zwar auch durch das Thema Abbruch hier rauf gekommen, bin aber irgendwie hängengeblieben.

    Ich lebe auch seit Jahren mit der Angst vor’m Tod, in den letzten Tagen ist es leider sehr extrem geworden. Ich habe jetzt nur nicht Angst vor’m eigenen Nichts sondern auch vor den Erinnerungen, die mir durch den Kopf gehen werden, wenn Familie oder Freunde sterben. Das Schlimme ist, dass es immer wie eine Attacke kommt, es gibt keine Auslöser. Auch hat das nichts mit der Abtreibung zu tun….

    Wollte jetzt eigentlich nur wissen, ob es dir besser geht? Ich hoffe, du hast weiter gelernt, mit der Situation umzugehen. Mehr kann man ja leider nicht tun.

    Alles Gute!

  4. angstpalast Sagt:

    He du:-)

    Danke für die guten Wünsche. Ja, man kann ja eh nicht aus der eigenen Haut, insofern muss man eben lernen damit umzugehen. Habe nach wie vor diffuse Angstzustände, d.h. Angst vor nichts konkretem und vor allem (bes. der Zukunft) und dabei nach wie vor Schmerzen im Bauch. Angst vor dem Tod kenn ich auch, etwa mache ich mir seit einger Zeit Sorgen darum, wie es traurig es sein wird, wenn meine Mutter stirbt (was zumindest das Gute hat, dass ich mich mitllerweile so häufig bei ihr in einem Monat melde wie zuvor in fünf Jahren nicht). Es heißt ja immer, man solle sich mit der Angst konfrontieren, sie ‘aushalten’ lernen… ich für meinen Teil kann noch keine Abnutzung feststellen, und wenn eine Angst (bzw. Sorge) verschwindet, kommt die nächste schon wieder ums Eck :o )

    Wünsche dir auch alles Gute – vielleicht hilft Yoga oder Meditation? Ich hatte mal ne Phase in der ich drei mal die Woche Yoga praktiziert und täglich meditiert habe – das hatte ich vor fast nichts, und dezidiert nicht vor dem Tod…

  5. angstpalast Sagt:

    Arbeitslos bin ich auch immer noch/schon wieder – war zwischenzeitlich mal 1 Monat berufstätig, habe 6 Wochen ein training absolviert – und drei Monate darf ich noch arbeitslos sein…


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