Das wäre wichtig: aufhören sich zu beobachten. Die Angst (meine, sicherlich nicht jede) hängt ganz eng zusammen mit der Frage, ob ich so ok bin oder nicht (was ich ändern müsste oder ändern könnte, um ok zu sein). Es ist eine Angst davor, nicht zu genügen – konsequenterweise müsste das Urteil über mich weniger vernichtend ausfallen, wenn ich aufhören könnte, mich dauernd zu beobachten und zu bewerten.
Und natürlich ist das eine der schwersten Übungen schlechthin:-=
Nachdem das Abbruchthema mich ganz gut abgelenkt (ha, ha:-( macht sich die Angst eh wieder breit wie nie. Heute loderte mal ganz kurz in mir ein Bedauern über den Abbruch hoch – der sollte sich am besten gar nicht erst breit machen, denn Bedauern bringt nichts. Weg ist Weg. Hätte mir eh denken können, dass das nochmal kommt – wenn der Wunsch sich zu vermehren, dem Menschen nicht so zu eigen wäre, wär’s eh bald aus mit der Menschheit (sogar solche ‘Das Auskommen im Alter sichern’-Gedanken tauchten auf – ich würde meine Mama ja auch niemals hungern oder einsam leben lassen im Alter).