Bin gerade zurückgekehrt vom Vorweihnachtsurlaub in Wien und dem Weihnachtsbesuch bei den Eltern meines Freundes. Wir wollten länger bleiben, aber meine üblichen Ängste wurden abgelöst von anderen: Letzten Freitag, nach Ausbleiben der Regel und Schwangerschaftstest aus der Drogerie, stellte ich fest dass ich schwanger bin.
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Mittlerweile ist eine Entscheidung gefallen. Das Pendel schlug wechselweise pro Kind, pro Abbruch, pro Kind, pro Abbruch aus und hat sich dort jetzt eingependelt: Am Samstag habe ich einen Termin bei Gynmed:Ambulatorium für Schwangerschaftsabbruch und Familienplanung.
Methode: Mifegyne („RU 486″), ambulante Behandlung
Kosten: 425 Euro
Nach all der Schelte auf die das Kinderkriegen verweigernden Akademiker(innen) ist es erleichternd, auf der Startseite von Gynmed dies zu lesen:
“Für Frauen bedeutet eine Abtreibung, dass sie ihr bisheriges Leben fortsetzen und damit ihrer Verantwortung sich selbst, ihren Familien, bzw. ihren Kindern und der Gesellschaft gegenüber weiter gerecht werden können.” P. Lunneborg, 1992